“Das was wir tun müssen,  hat keine Zeit und muss sofort getan werden, 
denn was danach getan werden muss,  wartet schon.“

Leitthema des verstorbenen Gründers der Albanienhilfe Weilheim e.V.  Fritz Sommer

albanienhilfe weilheim e.v.

Unsere Projekte

Dank der finanziellen Hilfen der Aktion „Sternstunden e.V.“ des Bayerischen Rundfunks und „Renovabis“ war und ist es uns auch weiterhin möglich, die Gebäude zu errichten und zu erhalten. Dadurch ist sicher gestellt, dass sämtliche Spenden ausschließlich den Kindern und Jugendlichen zu Gute kommen.  

Kinderhaus "Sternstunden"

Im Kinderhaus Sternstunden leben bis zu 30 Kinder nach europäischem Standard.

Kindergarten 
"Fritz Sommer"

Den Kindergarten besuchen bis zu 90 Kinder. Es ist auch eine Gruppe eingerichtet worden, damit die Mütter Gelegenheit haben, arbeiten zu gehen.

Mädchenwohnheim "Antonia"

Im Haus „Antonia“ leben bis zu 14 junge Frauen, die sich in der Gemeinschaft sehr wohl fühlen, dort leben und in die Schule gehen. Sie werden in allen Lebenslagen unterstützt.

Betreutes
Wohnen

Junge Männer werden hier schrittweise an eigenständiges Wohnen und Leben herangeführt und ihnen werden Perspektiven für deren Zukunft gegeben, wie z.b. Vermittlung von Lehrstellen, Studiums- und Arbeitsplätzen.

Lac

In Lac wird ein Kindergarten betrieben, der von bis zu 40 Kindern besucht wird. Es ist eine neue Suppenküche in der Ortsmitte errichtet worden, die gut besucht wird. Viele Hilfsbedürftige sind nun schon alt und können nur in der Nähe versorgt werden. Für viele Familien ist es lebensnotwendig, dass sie von uns mit Medikamenten unterstützt werden.

Über uns

Albanien - Entstehung der Albanienhilfe Weilheim e.V.

Im Jahr 1991 begann in Albanien eine große Hungersnot. In einer nicht vorstellbaren Flüchtlingswelle kamen im Mai 1992 viele Albaner über die Adria nach Italien. Völlig abgemagert hingen die Menschen wie Trauben an den alten, verrosteten Schiffen. Es war ein Wunder, dass keines dieser Schiffe kenterte. Fernsehberichte darüber waren der Grund, die Fritz Sommer veranlasste, im Herbst 1992 eine Reise nach Albanien zu unternehmen. Was er dort an Not und Elend gesehen und erlebt hatte, ließ ihm keine Ruhe mehr. Zusammen mit Freunden aus der Kolpingfamilie Weilheim gründete er den Arbeitskreis Albanienhilfe Weilheim. 

Neben der allgemeinen, furchtbaren Notsituation in ganz Albanien fiel allen, die mit Hilfstransporten ins Land kamen, sofort das Elend der vielen verlassenen und zerlumpten Kinder auf. Viele Eltern hatten sich in die Nachbarländer abgesetzt und die vielen Kinder einfach ihrem Schicksal überlassen. Einige dieser Kinder lebten noch heute in den zahllosen Ein-oder Zweimann-Bunkern, die zur Enver Hoxha Zeit überall im Land errichtet worden waren. Andere lebten in alten Eisenbahnwaggons oder in Elendsquartieren oder sogar auf der Straße. Abgemagert bis auf die Knochen, waren sie bettelnd als Straßenkinder unterwegs, auf der Suche nach etwas Essbaren. Diese Situation ließ keine andere Entscheidung zu, als sofort mit einem Nothilfeprogramm zu beginnen.

So begann als erste Hilfsmaßnahme die Einrichtung von Suppenküchen. Seither wurden 80 Hilfstransporte organisiert, zum Teil mit mehreren Lkws. Es wurden so dringend benötigte Nahrungsmittel für unsere Suppenküchen geliefert. In Tirana und Elbasan wurden die Stationen der Mutter Theresa-Schwestern mit Babynahrung versorgt.  In dieser Zeit wurden unentwegt unzählige Hilfstransporte durchgeführt.   


Wie entwickelt sich die Arbeit in Elbasan und warum ist sie so wichtig? 
In unseren Heimen werden alle Kinder und Jugendlichen liebevoll betreut. Sie bekommen von Anbeginn an Unterkunft, Verpflegung und entsprechend ihren Talenten geeignete Schulausbildung bis zum Studium. Sprachkurse, Nachhilfeunterricht, Musikunterricht sind Beispiele unserer Angebote. 


Selbstverständlich sorgen wir auch für ihre Gesundheit, indem wir sie regelmäßig beim Arzt bzw. Zahnarzt vorstellen. Gut ausgebildete Pädagogen sorgen dafür, dass die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen auf das Schul- bzw. Berufsleben vorbereitet werden. Während ihres gesamten Aufenthalts in unserer Einrichtung lernen sie auch einen respektvollen Umgang mit den anderen Kindern, Jugendlichen sowie dem gesamten Personal. 


Die Freizeitgestaltung ist uns ebenfalls ein besonderes Anliegen. Sie ist geprägt von sportlichen und künstlerischen Aktivitäten. Fernsehschauen ist bei uns eine Ausnahme, Sportereignisse sind davon jedoch ausgenommen. Die Arbeit in Elbasan ist deshalb so wichtig, weil Albanien und seine Bevölkerung – insbesondere die Kinder – im europäischen Vergleich weit abgeschlagen sind.   


Das Bestreben des Gründers der Albanienhilfe Weilheim e.V., Fritz Sommer, war - und ist es auch heute noch für die jetzt Verantwortlichen -, die Lebensbedingungen von Kindern und Familien nachhaltig zu verbessern. Durch gute Schulbildung, Studium und gute Erziehung wird im weitesten Sinn auch die Armut bekämpft sowie die Zukunft dieser Menschen gestaltet. Armut entzweit  Familien. Schrittweise lernen sie dadurch Hilfe zur Selbsthilfe.   Unser Bestreben und unsere Einrichtungen verstehen wir somit als Unterstützung bzw. Entwicklungshilfe, damit die Menschen vor Ort bleiben und sich in ihrer Heimat weiter entwickeln können. 

Spenden

Jede Spende ist willkommen. 

Sparkassen Oberland
Kontonummer:  25361 
Bankleitzahl:     703 510 30 
IBAN: DE38 7035 1030 0000 0253 61 SWIFT-BIC: BYLADEM1WHM

patenschaften

Übernehmen Sie Patenschaft für ein Kind in Höhe von monatlich 30,- Euro. 

Auch Teilpatenschaften mit geringeren Beträgen sind möglich. 

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kontakt

Albanienhilfe Weilheim e.V.

Theatergasse 1
82362 Weilheim i. Obb.
Tel.:     0881 63 77 00
Fax:     0881 63 81 50
E-Mail:  info@albanienhilfe-weilheim.de
Bürozeiten: Mittwoch 9 – 12 Uhr.